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Schorfresistenz

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Früchtezeit


Alte Sorten

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Obstbäume


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Obstbäume dienen nicht nur zum Naschen oder Zubereiten von Mahlzeiten, sie bergen noch viel wichtigere Aspekte! Ihre Blüten, die nicht nur anmutig aussehen, sondern auch süß und frisch duften, sind nicht nur für die Menschen eine Augenweide. Insekten, besonders Bienen und Schwebfliegen haben es auf den Nektar der Obstblüten abgesehen. Wenn Obstbäume Bienen und andere Bestäuber in den Garten locken, fliegen sie auch zu den anderen Blüten in der Umgebung und tragen zu einem nachhaltigen Garten bei. Darüber hinaus ist Fallobst Lebensgrundlage einiger Tiere im Garten und auch in der Kompostierung spielen die bleibenden Überreste der Früchte eine wichtige Rolle. Ein Garten mit Obstbäumen ist ein großer Schritt in Richtung eines gepflegten Ökosystems!

Pflanzanleitung Obstbäume

In dieser Pflanzanleitung zeigt euch Gärtner Sönke:

  • - wie schütze ich meinen Obstbaum vor Wühlmäusen
  • - wie wächst mein Obstbaum an
  • - wie pflanze ich einen Obstbaum
  • - wie werden Obstgehölze gepflanzt
  • - wie pflanze ich einen Obstbaum als Hochstamm
  • - wie pflanze ich einen Obstbaum im Container
  • - wie pflanze ich einen wurzelnackten Obstbaum
  • - wie pflanze ich einen Obstbaum als Halbstamm

Welche Obstbäume gibt es?


Obst ist sehr gesund und bei der riesigen Auswahl an unterschiedlichen Obstbäumen und Obstgehölzen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben dem Lieblingsobst der Deutschen finden Sie bei uns klassische Obstgehölzsorten wie Birne, Pflaume, Zwetschge, Kirsche, Mirabelle und Quitte. Auch eher ungewöhnliche Sorten wie Pfirsich, Nektarine, Feige und Kiwi können Sie durchaus mit ein bisschen Pflege im eigenen Garten anpflanzen.

Für Kinder und Naschfreunde bietet Beerenobst wie Johannisbeere, Heidelbeere, Himbeere, Brombeere und Weintraube Pflückvergnügen ohne Leiter in Bodennähe. Viele Obstsorten sind vielseitig verwendbar und eignen sich zum Naschen, für Kuchen und Marmeladen oder Smoothies - ihre Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.



Wann ist die beste Zeit einen Obstbaum zu pflanzen?


Für Obstgehölze hat sich die Pflanzung im Herbst aufgrund der Bodenwärme - und feuchte als besonders geeignet herausgestellt. Zudem hat die Pflanze den Herbst und Winter über genügend Zeit ihre Energie in das Wurzelwachstum zu investieren, bevor sie dann im Frühjahr Blätter und Blüten bildet. Containerware kann das ganze Jahr über bei Frostfreiheit gepflanzt werden, hierbei sollten Sie aber unbedingt auf ausreichende Bewässerung achten.

Wie pflanzt man einen Obstbaum?

Vor der Pflanzung tauchen Sie die Wurzeln 4-5 Stunden in ein Wasserbad. Können Sie nicht sofort pflanzen, schlagen sie die Wurzeln in Erde ein, um sie vor Austrocknung zu schützen. Nehmen Sie vor der Pflanzung einen Pflanzschnitt vor. Das Pflanzloch sollte den doppelten Umfang und die doppelte Tiefe des Wurzelballens aufweisen. Nun wird der Baum gerade in das Pflanzloch gegeben, dabei schließt der obere Wurzelhals mit dem Pflanzloch ab. Der mit Pflanzerde angereicherte Aushub wird nun in das Pflanzloch gegeben. Bewegen Sie den Baum vorsichtig, um Hohlräume zu schließen. Dann vorsichtig die Erde andrücken. Schlemmen Sie die Wurzeln ein und halten Sie diese im folgenden Jahr feucht. Bingen sie vor der Pflanzung einen Pflanzstab an. Dieser erzieht zum geraden Wuchs, schützt vor Windwurf und die die Wurzel kann in Ruhe anwachsen. Ebenfalls sollte ein Gießrand angehäufelt werden. Wichtig: Die Veredelungsstelle, leicht an der verdickten Stelle des Stammes zu erkennen, darf minimal eine Handbreit über dem Boden sitzen, keinesfalls tiefer.

Wann kann man Obstbäume schneiden?

Mit dem Schnittzeitpunkt beeinflussen Sie das Wachstum Ihres Obstbaumes. Während der Pflanzschnitt ein Anwachsen begünstigt, zielen Erziehungs- und Verjüngungsschnitte auf eine schöne Kronenform und eine reiche Fruchtbildung ab. Je früher im Winter bzw. Herbst Sie Ihre Obstbäume schneiden, desto stärker treiben Ihre Bäume im Frühjahr wieder aus. Schwächeres Wachstum jedoch begünstigt die Blütenbildung. Aus diesem Grund sollten Sie mit dem Rückschnitt insbesondere stark wachsender Apfel-, Birnen- und Quittenbäume bis zum Spätwinter warten. Aufgrund der Anfälligkeit für Holzkrankheiten ust bei Steinobst ist ein Sommerschnitt gleich nach der Ernte zu empfehlen. Lediglich Pfirsiche schneiden Sie im Frühjahr beim Austrieb.

Der Schnitt im Winter ist bei Temperaturen bis - 5 Grad Celsius problemlos möglich. Bei noch niedrigeren Temperaturen besteht die Gefahr, dass die Triebe spröde werden oder einreißen.

Wie schneide ich Obstbäume richtig?

Zuerst folgt der Pflanzschnitt. Hierbei kürzen Sie die Leittriebe (für spätere Kronenbildung bestimmt). Kräftige Triebe um 1/3, schwache schneiden Sie um die Hälfte zurück. Alle nicht benötigten Triebe unterhalb der Krone ebenfalls entfernen. Es folgt der Erziehungsschnitt: Kürzen Sie die Hauptäste, sodass eine pyramiden-förmige Krone entsteht. Auch der Leitrieb wird eingekürzt. Sobald der Baum Früchte trägt, folgt der Erhaltungsschnitt, hier werden Konkurrenzzweige und ältere verzweigte Astpartien entfernt. Dies kann den Ertrag mindern, aber zuküftig die Ernte üppiger ausfallen lassen. Der Verjüngungsschnitt beschreibt die Auslichtung der Krone und das Entfernen von überhängenden und überalteten Fruchtästen von länger nicht geschnittenen Bäumen.

Was sind 'Alte Sorten'?

Alte Obstsorten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Früchte dieser Sorten sind meist nicht mehr in Handel erhältlich und schmecken nach 'Omas Apfelkuchen' und einer 'glücklichen Kindheit'. Neben dem Nostalgiegefühl und der Sehnsucht nach guten alten Zeiten sprechen aber auch fachliche Argumente für die Anschaffung eines Obstbaumes der 'Alten Sorte': Sie sind kräftig und hoch wachsend und zumeist sehr robust gegenüber Schädlingen und Erkrankungen.Insbesondere die Apfelbäume gedeihen problemlos an einem sonnigen bis halbschattigen Standort und stellen kaum Ansprüche an den Boden.

Obstbäume für den Balkon und kleine Gärten

Wer nur einen kleinen Garten oder lediglich einen Balkon besitzt, muss noch lange nicht auf einen eigenen Obstbaum verzichten. Zahlreiche Obstsorten sind bereits in Säulen- und Zwergenform bei uns erhältlich. Säulenobstbäume bleiben stets schlank und wachsen bis ca. 2 m Höhe, während die Zwergenvariante bereits bei ca. 1 - 1 1/2 m stagniert. Diese platzsparenden Züchtungen könnne durchaus im Kübel gehalten werden und liefern bei richtiger Pflege zuverlässig Fruchtertrag.

Obstbäume und Insekten - einfach unzertrennlich

Obstbäume sind nicht nur eine Nahrungsquelle für uns Menschen, sondern bieten auch die Lebensgrundlage für viele Tiere. Insbesondere in dieser Zeit, in welcher das 'Insektensterben' ein großes Thema ist, können Sie mit Obstbäumen in ihrem Garten einen wichtigen Teil zum Naturschutz beitragen. Die Blüten der Obstbäume sehen nicht nur toll aus, sondern locken mit ihrem süßen und frischen Duft auch zahlreiche Insekten an. Besonders Bienen und Schwebfliegen haben es auf den Nektar der Obstblüten abgesehen. Wenn Obstbäume Bienen und andere Bestäuber in den Garten locken, fliegen sie auch zu den anderen Blüten in der Umgebung und tragen zu einem nachhaltigen Garten bei. Viele Obstbaumsorten sind zudem auf eine Bestäubung durch Insekten angewiesen, um Früchte zu bilden. Darüber hinaus ist Fallobst Lebensgrundlage einiger Tiere im Garten und auch in der Kompostierung spielen die bleibenden Überreste der Früchte eine wichtige Rolle. Ein Garten mit Obstbäumen ist somit ein großer Schritt in Richtung eines gepflegten Ökosystems!